Stressfreien Einstieg wagen
Basisrat in Oberhausen
Am 21. Juni kamen die Delegierten zum zweiten Basisrat in diesem Jahr in Oberhausen zusammen. Thema war „Jugend vor Ort“. Im Hinblick auf die kommenden Kommunalwahlen im Jahr 2009 will die Grüne Jugend NRW ihren Mitgliedern Handwerkszeug zur Arbeit in den Räten mitgeben und dazu motivieren, sich auch schon als JugendlicheR um einen Listenplatz zu bemühen.
Dazu berichtete das ehemalige Ratsmitglied Marcel Raschke von seinen Erfahrungen in der Kommunalpolitik. „Kommunalpolitik ist urgrüne Politik, weil es um Dinge vor Ort geht und Bündnispartner leicht gefunden werden können.“ Als Tipp zum stressfreien Einstieg, riet Marcel zum Engagement als Sachkundige(r) BürgerIn. So sei man zwar noch kein Ratsmitglied, lernt aber dennoch die Strukturen und die Arbeitsweise vor Ort kennen.
Zweiter Schwerpunkt des Treffens war eine Diskussion über die Regionalvernetzung. Die Vernetzungstreffen auf den Basisräten sollen eigentlich helfen, den Kontakt der Basisgruppen einer Region untereinander auf- und auszubauen. Es soll dadurch zu gemeinsamen Aktionen angestoßen und allgemein der Ideenaustausch gefördert werden. So viel zur Theorie. In der Praxis sah das leider in der – allerdings noch jungen – Geschichte des Basisrats anders aus. Kommunikation und Vernetzung laufen in den Regionen bisher nur schleppend.
In der Diskussion über dieses Problem stellte sich heraus, dass viele der Anwesenden einen Ideenpool vielversprechender fänden als der Regionalvernetzung einfach nur eine neue Gebietsstruktur zu verpassen. Aus der Sammlung von Ideen für Aktionen, Lösungen von organisatorischen Problemen und ähnlichem, sollen sich die Delegierten das aktuell für sie interessante Thema raussuchen können.
Bei den Workshops konnte unter den Themen „Kommunale Strukturen“, „Jugendpolitik vor Ort“ und „Kommunale Sicherheitspolitik“ gewählt werden.




